Presseinformation
Die Haberfellner Mühle (Grieskirchen/OÖ) – eine der größten und bedeutendsten Mühlen Österreichs – und die Furthner Mühle (St. Martin im Innkreis/OÖ) gründen die Austria Premium Biomühle für 100 %ige Bio-Produktion. Damit wollen die beiden Unternehmen nicht nur die Anforderungen des permanent wachsenden Biomarktes erfüllen, sondern als Vorreiter für konstant hohe Biomehlqualität neue Standards setzen sowie eigene Produktionsideen verwirklichen.
Das oberste Ziel der neuen Biomühle ist eine höchstmögliche Kundenzufriedenheit in puncto Qualität wie auch Kontakt- und Lieferservice. Dies basiert vor allem auf dem leidenschaftlichen Engagement der beiden Geschäftsführer Markus Haberfellner und Mag. Gregor Furthner. So produziert die Mühle beste Biomehle in konstant hoher Qualität, da gerade bei Bio-Backwaren die Qualität der Mehle und Mahlprodukte eine entscheidende Rolle spielt – denn Bioprodukten dürfen keine chemischen Backmittel zur Qualitätsverbesserung beigefügt werden. Mit einer Produktionskapazität von bis zu 70 Tonnen pro Tag setzt die Biomühle auf diesem Weg neue Standards.
Vorteile des 100 %igen Bio-Produktionsstandorts
„Unsere Unternehmensphilosophie war und ist, immer nur Investitionsprojekte durchzuführen, bei denen wir auch unsere Haberfellner-Qualitätsphilosophie – nur beste Produkte für unsere Kunden zu erzeugen – umsetzen können. Nur mit einem 100 %igen Bio-Produktionsstandort kann die Erzeugung von biologischen Vermahlungsprodukten umgesetzt und somit höchste Bio-Qualität gewährleistet werden“, so Markus Haberfellner. Betriebe, welche mit einem Produktions- und Lagersystem sowohl konventionelle als auch biologische Produkte erzeugen, sind niemals vor einer Kontamination bzw. Vermischung beider Produkte geschützt. „Viele Bioskandale haben bereits auf dieses Gefahrenpotenzial hingewiesen. Deswegen war es für uns von größter Bedeutung, dass wir Biomehle- und -vermahlungsprodukte auf einem separaten Bio-Produktionsstandort herstellen“, so Mag. Gregor Furthner weiter.
Bio-Getreidelieferanten
Die Premium Biomühle verarbeitet ausschließlich österreichisches Biogetreide der höchsten Qualitätsgüte. Nur geprüfte Qualitäten werden eingekauft und für die Weiterverarbeitung bzw. Vermahlung freigegeben. Dabei durchläuft jedes einzelne Korn bei der Eingangskontrolle eine genaue Prüfung durch Farbsortieranlagen auf die korrekte Oberflächenbeschaffenheit, Farbdefekte oder Pilzbefall. Das hochgiftige Mutterkorn wird in diesem Prozess ebenfalls aussortiert – somit kommt nur bestes Getreide zur Vermahlung. Wichtig ist auch, dass die eingekauften Rohstoffe bis zum Landwirt zurückverfolgt werden können.
Eigenes Bio-Labor
Selbstverständlich verfügt die Premium Biomühle auch über ein eigenes Mühlenlabor, wo alle notwendigen Qualitätsanalysen – sowohl bei der Wareneingangskontrolle als auch der produzierten Mehle – durchgeführt werden können. Hinsichtlich Schadstoffrückstände wie Pestizide, Fungizide und Herbizide wird ausnahmslos jede einzelne Getreideanlieferung geprüft. Diese Multipestizidanalysen werden von akkreditierten Laboranstalten durchgeführt. „Österreichische wie auch einige bayrische Bäcker sowie Großbäckereien, die für die Hofer Biomarke Zurück zum Ursprung Backwaren produzieren, vertrauen bereits auf unsere hohen Standards“, so Markus Haberfellner stolz über den erfolgreichen Start der Biomühle.
Qualität und Nachhaltigkeit auf ganzer Linie
Seit Dezember 2009 ist die Biomühle auch IFS zertifiziert. Den hohen Qualitätsstandard belegen auch weitere Zertifizierungen wie das Bio-Gütesiegel und das AMA Bio-Gütesiegel – alle erzeugten Biomehle sind demzufolge auch gentechnikfrei. „Im Gegensatz zu anderen Biomühlen setzen wir auch auf einen 100 % Bio-Fuhrpark. Dies bedeutet, dass nur biologische Mehle mit LKWs transportiert werden, die die höchste Abgasnorm Euro 5 EEV (Enhanced Envirionmentally Friendly Vehicle) erfüllen. Dafür wurden österreichweit die ersten LKWs dieser Bauart, sowohl vom Fabrikat Scania, als auch Mercedes angeschafft“, so untermauert Mag. Gregor Furthner den hohen Anspruch der Biomühle. Zusätzlich werden auch noch 50 % des Strombedarfs der Biomühle über zwei eigene Wasserkraftwerke gedeckt.
Factbox zur Austria Premium Biomühle
Gründung: September 2009
Geschäftsführer: Markus Haberfellner und Mag. Gregor Furthner
Standort: St. Martin im Innkreis
Mitarbeiter: 10
Produktionskapazität: rund 70 to/Tag
Lagerkapazität Getreide: rund 2.000 to
Lagerkapazität Mehl lose: rund 500 to
Lagerkapazität Mehl verpackt: rund 300 to
- 40 Mitarbeiter
- Vermahlung: Weizenmühle: 270 Tonnen pro Tag, Roggenmühle: 60 Tonnen pro Tag
- Mischleistung: 17.000 Kilogramm pro Stunde. Mehr als120 verschiedene Mehle werden produziert.
- Besichtigungen des modernen Mühlenbetriebs sind für Gruppen nach Voranmeldung unter Tel. 0 72 48/62 683 möglich.
2009-09-01
Die Messe ist ein Pflichttermin für alle, die sich über aktuelle Entwicklungen in der Branche, Produktneuheiten oder Trends und innovative Gesamtkonzepte informieren wollen.
Die Haberfellner Mühle wird auch im nächsten Jahr wieder mit einem Stand vertreten sein. Wir würden uns sehr freuen, Sie über unsere Produkte und unser Unternehmen informieren zu dürfen bzw. einfach mit Ihnen in gemütlicher Runde ein wenig plaudern zu können.
Grieskirchner Unternehmen plant weitere Investitionen trotz Krise.
Die Haberfellner Mühle blickt auf ein erfolgreiches Jahr 2008 zurück und investiert heuer und kommendes Jahr noch einmal 1 Mio. Euro in eine neue Lager- und Distributionshalle am Firmenstandort in Grieskirchen (Oberösterreich). Damit setzt Haberfellner trotz Wirtschafts- und Finanzkrise seinen Expansionskurs fort.
Mit der Erweiterung der Lagerfläche für verpackte Waren um 1.000 m2 auf insgesamt 4.000 m2 und der Investition in eine zweite Mehlmischanlage setzt die Grieskirchner Haberfellner Mühle auf Expansion. Geplant ist, 1 Mio. Euro in den Jahren 2009 / 2010 zu investieren. „Unsere Lager sind voll und wir möchten unsere Produktpalette erweitern. Mit einer neuen Lager- und Distributionshalle verbessern wir außerdem unsere Logistik im Haus“, sagt Geschäftsführer Markus Haberfellner. Die Ausschreibung dazu wird in den nächsten Wochen erfolgen. „Von einer Krise spüren wir derzeit kaum etwas,“ ergänzt Haberfellner.
Sondermischungen zunehmend gefragt
Die zweite Mehlmischanlage ist für Mehl-Sondermischungen und Spezialprodukte vorgesehen. „Neben der klassischen Backfein-Mischung auf Basis von Weizen oder Roggen bemerken wir eine zunehmende Nachfrage an Sondermehlmischungen. Dieses Potenzial möchten wir nutzen“, ist Markus Haberfellner vom eingeschlagenen Weg überzeugt. Bereits im vergangenen Jahr wurden 1 Mio. Euro 2008 in eine neue Verpackungsanlage für Haushaltsverpackungen und eine Mühlenklimatisierungsanlage investiert.
Kundenwünsche nach höchster Qualität
Um den Kundenwünschen nach höchster Qualität gerecht zu werden, werden regelmäßig Backversuche durchgeführt. Dabei können die Eigenschaften der fertigen Mehle wie Mineral- und Eiweißgehalt, Granulation und die Anforderungen an den Teig den Kundenwünschen entsprechend angepasst werden. Drei vollautomatische Paktierungsanlagen können bis zu 12.000 kg-Pakete pro Stunde verpacken. 10 LKW-Züge transportieren den Grundstoff für das „täglich Brot“ an Großhandelsketten, Geschäfte, Bäckereien und Brotfabriken im In- und angrenzenden Ausland.
Familienunternehmen mit Tradition
Als größte private Mühle Österreichs produziert die Haberfellner Mühle derzeit mit 40 Mitarbeitern rund 75.000 t Mehl jährlich. Über 10 Prozent der gesamtösterreichischen Mehl- und Grießproduktion sowie rund 40 Prozent der oberösterreichischen Marktleistung kommen demnach aus dem Grieskirchner Unternehmen. Rund 20 Prozent der Produktion werden exportiert.
