Presseinformation

Bio-Qualitätsoffensive mit neuer „Austria Premium Biomühle“
Bio-Qualitätsoffensive mit neuer „Austria Premium Biomühle“
2010-02-10
Die Traditionsmühlen Haberfellner und Furthner präsentieren ein 
zukunftsweisendes Bioprojekt.

Die Haberfellner Mühle (Grieskirchen/OÖ) – eine der größten und bedeutendsten Mühlen Österreichs – und die Furthner Mühle (St. Martin im Innkreis/OÖ) gründen die Austria Premium Biomühle für 100 %ige Bio-Produktion. Damit wollen die beiden Unternehmen nicht nur die Anforderungen des permanent wachsenden Biomarktes erfüllen, sondern als Vorreiter für konstant hohe Biomehlqualität neue Standards setzen sowie eigene Produktionsideen verwirklichen.

Das oberste Ziel der neuen Biomühle ist eine höchstmögliche Kundenzufriedenheit in puncto Qualität wie auch Kontakt- und Lieferservice. Dies basiert vor allem auf dem leidenschaftlichen Engagement der beiden Geschäftsführer Markus Haberfellner und Mag. Gregor Furthner. So produziert die Mühle beste Biomehle in konstant hoher Qualität, da gerade bei Bio-Backwaren die Qualität der Mehle und Mahlprodukte eine entscheidende Rolle spielt – denn Bioprodukten dürfen keine chemischen Backmittel zur Qualitätsverbesserung beigefügt werden. Mit einer Produktionskapazität von bis zu 70 Tonnen pro Tag setzt die Biomühle auf diesem Weg neue Standards.

Vorteile des 100 %igen Bio-Produktionsstandorts
„Unsere Unternehmensphilosophie war und ist, immer nur Investitionsprojekte durchzuführen, bei denen wir auch unsere Haberfellner-Qualitätsphilosophie – nur beste Produkte für unsere Kunden zu erzeugen – umsetzen können. Nur mit einem 100 %igen Bio-Produktionsstandort kann die Erzeugung von biologischen Vermahlungsprodukten umgesetzt und somit höchste Bio-Qualität gewährleistet werden“, so Markus Haberfellner. Betriebe, welche mit einem Produktions- und Lagersystem sowohl konventionelle als auch biologische Produkte erzeugen, sind niemals vor einer Kontamination bzw. Vermischung beider Produkte geschützt. „Viele Bioskandale haben bereits auf dieses Gefahrenpotenzial hingewiesen. Deswegen war es für uns von größter Bedeutung, dass wir Biomehle- und -vermahlungsprodukte auf einem separaten Bio-Produktionsstandort herstellen“, so Mag. Gregor Furthner weiter.

Bio-Getreidelieferanten
Die Premium Biomühle verarbeitet ausschließlich österreichisches Biogetreide der höchsten Qualitätsgüte. Nur geprüfte Qualitäten werden eingekauft und für die Weiterverarbeitung bzw. Vermahlung freigegeben. Dabei durchläuft jedes einzelne Korn bei der Eingangskontrolle eine genaue Prüfung durch Farbsortieranlagen auf die korrekte Oberflächenbeschaffenheit, Farbdefekte oder Pilzbefall. Das hochgiftige Mutterkorn wird in diesem Prozess ebenfalls aussortiert – somit kommt nur bestes Getreide zur Vermahlung. Wichtig ist auch, dass die eingekauften Rohstoffe bis zum Landwirt zurückverfolgt werden können.

Eigenes Bio-Labor
Selbstverständlich verfügt die Premium Biomühle auch über ein eigenes Mühlenlabor, wo alle notwendigen Qualitätsanalysen – sowohl bei der Wareneingangskontrolle als auch der produzierten Mehle – durchgeführt werden können. Hinsichtlich Schadstoffrückstände wie Pestizide, Fungizide und Herbizide wird ausnahmslos jede einzelne Getreideanlieferung geprüft. Diese Multipestizidanalysen werden von akkreditierten Laboranstalten durchgeführt. „Österreichische wie auch einige bayrische Bäcker sowie Großbäckereien, die für die Hofer Biomarke Zurück zum Ursprung Backwaren produzieren, vertrauen bereits auf unsere hohen Standards“, so Markus Haberfellner stolz über den erfolgreichen Start der Biomühle.

Qualität und Nachhaltigkeit auf ganzer Linie
Seit Dezember 2009 ist die Biomühle auch IFS zertifiziert. Den hohen Qualitätsstandard belegen auch weitere Zertifizierungen wie das Bio-Gütesiegel und das AMA Bio-Gütesiegel – alle erzeugten Biomehle sind demzufolge auch gentechnikfrei. „Im Gegensatz zu anderen Biomühlen setzen wir auch auf einen 100 % Bio-Fuhrpark. Dies bedeutet, dass nur biologische Mehle mit LKWs transportiert werden, die die höchste Abgasnorm Euro 5 EEV (Enhanced Envirionmentally Friendly Vehicle) erfüllen. Dafür wurden österreichweit die ersten LKWs dieser Bauart, sowohl vom Fabrikat Scania, als auch Mercedes angeschafft“, so untermauert Mag. Gregor Furthner den hohen Anspruch der Biomühle. Zusätzlich werden auch noch 50 % des Strombedarfs der Biomühle über zwei eigene Wasserkraftwerke gedeckt.


Factbox zur Austria Premium Biomühle

Gründung: September 2009
Geschäftsführer: Markus Haberfellner und Mag. Gregor Furthner
Standort: St. Martin im Innkreis
Mitarbeiter: 10
Produktionskapazität: rund 70 to/Tag
Lagerkapazität Getreide: rund 2.000 to
Lagerkapazität Mehl lose:  rund 500 to
Lagerkapazität Mehl verpackt: rund 300 to
Haberfellner_Bauernzeitung092009.pdf
Bauernzeitung 24. September 2009
2009-09-24
Jedes einzelne Korn für das „täglich Brot“ wird geprüft
 
HABERFELLNER – Österreichs größte private Mühle setzt auf Qualität und Regionalität.
 
Modernste Produktionstechnologien und Vertragsanbau tragen dazu bei. Die Haberfellner Mühle in Grieskirchen ist Österreichs größter privater Mühlenbetrieb. An dem Standort wird seit fast 400 Jahren Getreide gemahlen: Als „Mühle am Oberen Gries“wurde sie 1612 zum ersten Mal urkundlich erwähnt, seit 1892 ist sie im Besitz der Familie Haberfellner. Geschäftsführer Markus Haberfellner (39) setzt auf zwei Säulen, auf die sich auch der Konsument von heute gerne stützt: Qualität und Regionalität. Ein Teil davon ist der Vertragsanbau, den er seit fünf Jahren forciert. knapp 100 Bauern sind es derzeit in Oberösterreich, die zu genau festgelegten Preisen mit Zu- oder Abschlägen je nach Qualität „Backfein“-Qualitätsweizen nach Grieskirchen liefern. 4000 Tonnen Getreide waren es heuer. Nun sollen auch in Niederösterreich Landwirte gefunden werden, die spezielle Weizensorten im Vertragsanbau kultivieren. Haberfellner rechnet bereits mit weiteren 3000 Tonnen Getreide.
 
Penible Reinigung
Reinstes Mehl zu erzeugen – das ist wohl das Ziel eines jeden Müllers. Damit es nicht beim Wollen allein bleibt, sind hohe Investitionen in die Getreidereinigung zu tätigen. Nicht jeder Betrieb kann oder will sich das leisten. Markus Haberfellner musste nicht lange überlegen, ehe er sich diesbezüglich für die modernsten Geräte entschieden hatte. Haberfellner nahm als erste Mühle Österreichs 2003 eine Farbsortieranlage in Betrieb und ist heute der einzige, der über zwei solche Anlagen verfügt. „Jedes einzelne Korn fotografisch erfasst und die Oberflächenstruktur kontrolliert. Beschädigte Körner werden automatisch erkannt und mittels Luftdüsen aussortiert“, sagt Markus Haberfellner. Nur mit diesen Maschinen können sowohl das hochgiftige Mutterkorn als auch mit Schimmel und Fusarien behaftete Getreidekörner vor dem Vermahlen komplett aussortiert werden. „Wir haben in den vergangenen zehn Jahren mehr als zehn Millionen Euro in Maschinen- und Steuerungstechnik investiert“, sagt Haberfellner, der heute mit seinen 40 Mitarbeitern eine der modernsten Mühlen in ganz Europa betreibt. Demnächst wird die Lagerfläche für verpackte Waren um 1000 Quadratmeter auf insgesamt 4000 Quadratmeter vergrößert und in eine zweite Mehlmischanlage investiert. Haberfellner will so das Potenzial, das die steigende Nachfrage nach Sondermehlmischungen und Spezialprodukte anzeigt, nutzen.
 
Österreichs Nummer zwei
Die jährliche Verarbeitungsmenge in Grieskirchen liegt bei 80.000 Tonnen Getreide. Damit ist Haberfellner auch die zweitgrößte Mühle im ganzen Bundesgebiet. Der Export liegt bei etwa 20 Prozent und führt in mehr als zehn Länder. Sogar bis Australien hat Haberfellner heuer bereits exportiert, nachdem es dort nach einer Missernte an Roggenmehl mangelte.
 
„Gentechnikfrei“ zertifiziert
„Wir sind jetzt als erste Mühle in Österreich als genfrei zertifiziert worden“, freut sich Markus Haberfellner. Eine neue Verpackung, die ab Mitte November in den Geschäften zu finden sein wird, weist neben einem neuen OÖ-Qualitäts-Logo darauf hin.
Auch zum Bio-Thema hat der engagierte Geschäftsmann bereits Pläne im Kopf und zum Teil auch schon in der Schublade. „Aber dazu will ich jetzt noch nichts verraten“, bittet der 39-Jährige um Verständnis.
 
  • 40 Mitarbeiter
  • Vermahlung: Weizenmühle: 270 Tonnen pro Tag, Roggenmühle: 60 Tonnen pro Tag
  • Mischleistung: 17.000 Kilogramm pro Stunde. Mehr als120 verschiedene Mehle werden produziert.
  • Besichtigungen des modernen Mühlenbetriebs sind für Gruppen nach Voranmeldung unter Tel. 0 72 48/62 683 möglich.
Rundschau_20090913.pdf
Rundschau am Sonntag 20. September 2009
2009-09-20
Bestes Mehl – jedes Korn wird geprüft!
 
Bis ans andere Ende der Welt liefert die Haberfellner Mühle ihr Mehl aus. Wegen einer Missernte wurden in diesem Jahr 1240 Tonnen Roggen-Mehl nach Australien exportiert. Insgesamt produziert das Unternehmen jährlich rund 80.000 Tonnen Mehl. 20 Prozent davon werden in zehn Länder exportiert. Rund ein Zehntel der gesamten österreichischen Mehl-Produktion kommt aus dem Trattnachtal. „Seit 2003 sind wir die einzige Mühle Österreichs, die im Reinigungsprozess mit zwei Farbsortierungsanlagen arbeitet“, erklärt Geschäftsführer Markus Haberfellner. Jeder noch so kleine Befall oder Pilz auf einem einzelnen Korn wird von den Maschinen aussortiert. Im Monat kommen dadurch rund 35 Tonnen zum zusätzlichen Reinigungsprozess hinzu. Für die Anschaffung der Maschinen wurden 350.000 Euro locker gemacht. Eine Million Euro gab der Betrieb im Vorjahr für eine Verpackungs- und Mühlenklimatisierungsanlage aus. Nun wird das Firmengelände ausgebaut. Trotz der Wirtschaftskrise werden im laufenden Jahr und 2010 jeweils  eine Million Euro in den Bau einer neuen Lager- und Distributionshalle investiert. Der regionale Bezug ist Firmenboss Haberfellner (40 Mitarbeiter) wichtig: „Wir haben 100 Landwirte als Vertragspartner. Sie liefern jährlich bestes Getreide für rund 4000 Tonnen Mehl.“ Weiters bildet der Betrieb seit Jahrzehnten Müller- Lehrlinge aus. Erst vor Kurzem wurden zwei Lehrlinge eingestellt.
 
ÖBA ÖKONDA die Genussmesse von 24. - 27. April 2010 in Wels
2009-09-01

Die Messe ist ein Pflichttermin für alle, die sich über aktuelle Entwicklungen in der Branche, Produktneuheiten oder Trends und innovative Gesamtkonzepte informieren wollen.

Die Haberfellner Mühle wird auch im nächsten Jahr wieder mit einem Stand vertreten sein. Wir würden uns sehr freuen, Sie über unsere Produkte und unser Unternehmen informieren zu dürfen bzw. einfach mit Ihnen in gemütlicher Runde ein wenig plaudern zu können.

Blick ins Land 06/07 2009
Blick ins Land 06/07 2009
2009-07-31
Weizen säen und Mehl mahlen nach fix ausgehandelten Zahlen

Vertragsanbau 
Österreichs größte private Mühle steht mitten in Oberösterreich. Vom Expansionskurs des Müllers profitieren sollen auch seine Lieferanten, die Bauern. Mit fairen Verträgen für beide Seiten.

Init.- Wo heuer bereits seit genau 350 Jahren Getreide zu Mehl vermahlen wird, sollen schon bald vier weitere High tech-Mehlsilos in den Himmel wachsen. Mitte der 1990er Jahre, rund um den EU-Beitritt Österreichs, begann das rasante Wachstum der Haberfellner Mühle in Grieskirchen. Expandiert wurde fast ausschließlich durch die Gewinnung neuer Absatzmärkte im Inland. Mit modernster Mühlentechnik und durchdachter Logistik hat Markus Haberfellner, 39, Adoptivsohn des Seniorchefs, den Traditionsbetrieb in 3.Generation in bisher ungeahnte Höhen geführt. Weil nebenbei auch ein gewitzter Geschäftsmann, finden sich in seiner Kundenkartei mittlerweile nahezu allen namhaften Handelsketten, die Backwarenindustrie wie auch zahllose mittlere und kleine Bäckereien in ganz Österreich. Geliefert wird zudem ins benachbarte Tschechien, sogar bis nach Australien hat Haberfellner jun. sein Roggenmehl schon exportiert, als es dort nach einer Missernte an dunklem Brotmehl mangelte.

Generell sieht der begeisterte Müller seine Mühle, mit rund 80.000 t Getreide Verarbeitungsmenge immerhin Österreichs Nr. 2 hinter der Vonwiller-Mühlengruppe von Raiffeisen, nach wie vor als verwurzelten, regionalen Familienbetrieb. 2003 hat Haberfellner den Landwirten im Umkreis seiner Mühle erstmals auch Anbauverträge angeboten. 20 Betriebe stiegen sofort darauf ein, kontrahiert wird über die Lagerhäuser der Region. 

Mittlerweile sind es rund 80 Bauern, die ihren „Backfein" Qualitätsweizen von rund 400 Hektar speziell für den Grieskirchner Müller kultivieren. Zu genau festgelegten Sorten, Preisen sowie Zu- oder Abschlägen je nach Qualität. Haberfellner: „Wir haben uns auf drei Weizensorten verständigt, die hinsichtlich Erntemenge, Standfestigkeit und Qualität am Besten unseren Anforderungen entsprechen. Das sind der besonders ertragreiche Akteur, der robuste Astrado und der mittelspäte Antonius."

Oberösterreich sei zwar nach wie vor kein klassisches Gebiet für Qualitätsweizen. Aber Klimawandel und Trockenheit seien gerade im Pannonikum immer öfter die Ursache für schlechte, enzymschwache Weizenqualitäten. „Die Anbauzonen verschieben sich. Heute zählt das Westbahngebiet von Tulln bis Amstetten zu den Gunstlagen. Und auch in Oberösterreich werden mit speziellen Sorten bester Mengen und Qualitäten produziert", weiß der Kornexperte, der seinen Bauern außer dem Saatgut keinerlei Vorschriften macht: „Wir brauchen keine Sonderregelungen über die gute landwirtschaftliche Praxis hinaus. Als gelernter Müller möchte ich auch nicht, dass mir jemand vorschreibt, wie ich meine Arbeit zu tun habe. Und Profibauern wissen selbst am besten, wie man guten Weizen heranzieht."

Noch handelt es sich bei seinem „Backfein" Vertragsanbau um ein regionales Projekt, „aber das Interesse der Bauern wächst." Im Vorjahr wurden 2.500 t Weizen kontrahiert, jedoch nach extremer Trockenheit nur 1.600 t abgekippt. Heuer sind es immerhin knapp 5.000 t. Haberfellner: „Wir zahlen als fixen
Qualitätsaufschlag 20 Euro netto je Tonne. Der Kontraktpreis, dotiert im Sommer 2008, beträgt 213,65 Euro. Auch im letzten Jahr wurden den Vertragslandwirten bis zu 265,00 / to für die höchste Qualitätsstufe ausbezahlt. Das ist extrem gut für die Bauern, aber da bin ich fair." In der Ernte 2006 hatte die Mühle einen Preisvorteil, diesmal sei es umgekehrt. Im Schnitt rentiert es sich für beide Seiten."

Eine volle Vergütung gibt es bei 14 Prozent Protein und 250 Fallzahl, dann geht es in Stufen runter, je nach Protein und Fallzahl auf die unterste Mahlweizenstufe 12 Prozent Protein und 220 Fallzahl. Selbst dafür zahlen wir noch um 5 € mehr." Abgeblitzt war der Müller im Vorjahr übrigens mit seiner Idee eines Drei-Jahres-Vertrages (mit Indexanpassung ) zu 180 €/t fix. Damals dotierte Weizen bei stolzen 250,- €, aktuell wird er an der Wiener Börse um knapp 140,- € gehandelt. Realistisch gibt sich Haberfellner, was das Potential seiner Kontrakte betrifft: „Mein Ziel sind mittelfristig 10.000 Tonnen aus Oberösterreich oder knapp ein Zehntel unserer Verarbeitungsmenge." Vielleicht demnächst zusätzlich mit Roggen. „Der ist aber extrem auswuchsgefährdet und wir können keine Abnahmegarantien geben."

Garantiert erweitert wird dafür demnächst einmal mehr die Mühle selbst. Weitere Projekte wälzt Haberfellner mit Biogetreide. Penibel sauber, beinahe staubfrei ist nicht nur die gesamte Anlage, sondern auch das Mehl. Als bisher einzige Mühle in Österreich hat die Haberfellner Mühle zwei Farbsortieranlagen in Reinigungssystemen installiert. Mit den sündteuren Farbsortieranlagen wird in der Roggenreinigung jedes Monat bis zu 1.000 kg Mutterkorn aussortiert. Anderswo wird das Giftkorn bis zum erlaubten Grenzwert von 0,05 Prozent Besatz einfach mit vermahlen.
Mehl aus Oberösterreich sogar in AustralienHaberfellner_Export_Balkendiagramm_1.pdfHaberfellner_Export_Balkendiagramm_2.pdfHaberfellner_Export_Balkendiagramm_3.pdf
Mehl aus Oberösterreich sogar in Australien
2009-07-23
Haberfellner Mühle verdoppelt Export-Umsätze. 

Auch im Ausland ist man bereits auf das Qualitätsmehl der Grieskirchner Haberfellner Mühle aufmerksam geworden. Zuletzt wurde sogar bis auf den fünften Kontinent geliefert. Insgesamt wurden 2008 die Export-Umsätze auf über 4 Mio. Euro mehr als verdoppelt.

Haberfellner Mehl nimmt sogar den weiten Weg bis Australien auf sich, um dort zu feinsten Backwaren weiter verarbeitet zu werden. Über 1.000 Tonnen hochwertigstes Roggen-Mehl wurden zuletzt nach Down Under überstellt, nachdem es dort nach einer Missernte zu einem Mangel an dunklem Brotmehl kam. „Das war nur möglich, da wir technisch so gut ausgestattet sind, dass wir kurzfristig die geforderten Mengen und Qualitäten liefern konnten“, erklärt Geschäftsführer Markus Haberfellner den nicht alltäglichen Lieferauftrag.

Exportanteil über 20 Prozent
Mittlerweile beträgt der Exportanteil über 20 Prozent. Die wichtigsten Exportmärkte sind neben Deutschland sind Tschechien, Ex-Jugoslawien und Rumänien. Die Umsätze gingen in den vergangenen Jahren stetig bergauf. Insgesamt liefert die Haberfellner Mühle rund 17 Mio. kg Mahlprodukte in über 10 Länder. Einen entscheidenden Beitrag zum Erfolg liefert aber natürlich auch der heimische Markt. Auch für 2009 zeichnet sich bereits ein positives Bild ab.

Korn ist nicht gleich Korn
Am Grieskirchener Standort werden ausschließlich hochwertigste Qualitätsmehle erzeugt. Das beweist auch, dass die Haberfellner Mühle als bisher einzige Mühle in Österreich gleich zwei Farbsortieranlagen in seinen Reinigungssystemen installiert hat. Hier werden allein in der Roggenreinigung jeden Monat bis zu 1.000 kg Mutterkorn, eine hochgiftige Getreidekornkrankheit, aussortiert. „Anderswo wird das Giftkorn bis zum erlaubten Grenzwert von 0,05 Prozent Besatz einfach mitvermahlen“, ist Markus Haberfellner stolz auf den hohen Produktionsstandard der Mühle, welcher auch nach dem IFS-Standard zertifiziert ist.

Familienunternehmen mit Tradition
Als größte private Mühle Österreichs produziert die Haberfellner Mühle derzeit mit 40 Mitarbeitern rund 75.000 t Mehl jährlich. Über 10 Prozent der gesamtösterreichischen Mehl- und Grießproduktion sowie rund 40 Prozent der oberösterreichischen Marktleistung kommen demnach aus dem Grieskirchner Unternehmen.
Haberfellner-Mühle auf Expansionskurs
Haberfellner-Mühle auf Expansionskurs
2009-05-18

Grieskirchner Unternehmen plant weitere Investitionen trotz Krise.

Die Haberfellner Mühle blickt auf ein erfolgreiches Jahr 2008 zurück und investiert heuer und kommendes Jahr noch einmal 1 Mio. Euro in eine neue Lager- und Distributionshalle am Firmenstandort in Grieskirchen (Oberösterreich). Damit setzt Haberfellner trotz Wirtschafts- und Finanzkrise seinen Expansionskurs fort.

Mit der Erweiterung der Lagerfläche für verpackte Waren um 1.000 m2 auf insgesamt 4.000 m2 und der Investition in eine zweite Mehlmischanlage setzt die Grieskirchner Haberfellner Mühle auf Expansion. Geplant ist, 1 Mio. Euro in den Jahren 2009 / 2010 zu investieren. „Unsere Lager sind voll und wir möchten unsere Produktpalette erweitern. Mit einer neuen Lager- und Distributionshalle verbessern wir außerdem unsere Logistik im Haus“, sagt Geschäftsführer Markus Haberfellner. Die Ausschreibung dazu wird in den nächsten Wochen erfolgen. „Von einer Krise spüren wir derzeit kaum etwas,“ ergänzt Haberfellner.

Sondermischungen zunehmend gefragt
Die zweite Mehlmischanlage ist für Mehl-Sondermischungen und Spezialprodukte vorgesehen. „Neben der klassischen Backfein-Mischung auf Basis von Weizen oder Roggen bemerken wir eine zunehmende Nachfrage an Sondermehlmischungen. Dieses Potenzial möchten wir nutzen“, ist Markus Haberfellner vom eingeschlagenen Weg überzeugt. Bereits im vergangenen Jahr wurden 1 Mio. Euro 2008 in eine neue Verpackungsanlage für Haushaltsverpackungen und eine Mühlenklimatisierungsanlage investiert.

Kundenwünsche nach höchster Qualität
Um den Kundenwünschen nach höchster Qualität gerecht zu werden, werden regelmäßig Backversuche durchgeführt. Dabei können die Eigenschaften der fertigen Mehle wie Mineral- und Eiweißgehalt, Granulation und die Anforderungen an den Teig den Kundenwünschen entsprechend angepasst werden. Drei vollautomatische Paktierungsanlagen können bis zu 12.000 kg-Pakete pro Stunde verpacken. 10 LKW-Züge transportieren den Grundstoff für das „täglich Brot“ an Großhandelsketten, Geschäfte, Bäckereien und Brotfabriken im In- und angrenzenden Ausland.

Familienunternehmen mit Tradition
Als größte private Mühle Österreichs produziert die Haberfellner Mühle derzeit mit 40 Mitarbeitern rund 75.000 t Mehl jährlich. Über 10 Prozent der gesamtösterreichischen Mehl- und Grießproduktion sowie rund 40 Prozent der oberösterreichischen Marktleistung kommen demnach aus dem Grieskirchner Unternehmen. Rund 20 Prozent der Produktion werden exportiert.

Kontakt

ÖBA ÖKONDA die genuss    24. -27. April 2010

Die internationale Fachmesse für Bäcker- und Konditorhandwerk findet dieses Jahr wieder in Wels statt. Es ist das bedeutendste Branchenereignis und die wichtigste Leistungsschau in Österreich.
Auch die Haberfellner Mühle ist wieder mit einem eigenen Stand vertreten. Wir würden uns sehr freuen Sie bei uns begrüßen zu dürfen.